NEIN zum massiven Lohnabbau bei den Zeitungszusteller/innen!

Seite weiterempfehlen!
Home - Die Petition
Worum es geht
Aktuelles
Kontakt & Links


Downloads



Unterschriften
Barometer

Online: 3217
Papier: 12622
Total: 15839
  

Worum es geht


Liebe Zeitungsleserin, lieber Zeitungsleser,

Die beiden Grossverlage Tamedia und NZZ sind in der Frühzustellung von Tageszeitungen tätig. Ebenso die Schweizerische Post. Diese drei Firmen haben in der Deutschschweiz eine beherrschende Marktstellung. Damit tragen sie eine hohe gesellschaftspolitische Verantwortung.

Nun wollen die beiden Verlage und die Post ihre Frühzustellung zusammenlegen. Dafür wollen sie eine neue Firma gründen. Diese soll zu 75% der Post und zu je 12,5% der NZZ und der Tamedia gehören.

Betroffener studiert comedia UnterlagenVom Zusammenschluss betroffen sind die Angestellten der Firmen Zuvo und Prevag. Kurz vor dem Zusammenschluss wollen die Unternehmen ihren Angestellten die Löhne massiv senken. Die vorgesehenen, neuen Netto-Stundenlöhne würden für viele unter lumpigen 18 Franken liegen. Begründet wird diese Massnahme damit, dass die Zuvo und die Prevag ihre Löhne auf ein «marktübliches Niveau» bringen wollen. Paradox an dieser Aussage ist, dass in Zürich, Basel, Winterthur und St. Gallen diese Firmen bereits jetzt den Markt kontrollieren – und damit das «marktübliche Niveau» vorgeben.

Die Angestellten der Zuvo und der Prevag haben nun den Kampf gegen dieses inakzeptable und verantwortungslose Lohndumping aufgenommen. Unterstützt werden Sie von der Mediengewerkschaft comedia und der Gewerkschaft Kommunikation. Es geht nicht an, dass Unternehmen dermassen verantwortungslos handeln und ihre Angestellten direkt in die Arme der Sozialdienste treiben!

Das verantwortungslose Verhalten von Post, Tamedia und NZZ ist mehr als durchsichtig: Die Post will die Löhne senken, bevor die Firmen in ihren Mehrheitsbesitz übergehen. Sie nimmt damit in Kauf, dass die Löhne der Zeitungsverträger/innen auf ein Niveau unter dem Existenzminimum sinken. Und dies alles nur, damit die Post mehr Profit aus der Zeitungszustellung schlagen kann. Reichen denn der Post 825 Millionen Franken Gewinn noch nicht?

Weitere Informationen zur Situation der Zeitungsverträger/innen finden Sie unter www.zeitungsvertraeger.ch.